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Was man nicht alles auf sich nimmt

20. Oktober 2009

Oh Mann, was tut man Frau nicht alles um für die Männerwelt attraktiv zu sein! Wer jetzt weiter liest, ist selber Schuld:

Da ich jetzt genügend Zeit habe, hatte ich die fantastische Idee mal dem vor einigen Monaten erstandenen Epillierer die Chance zu geben zum Einsatz zu kommen. Schmerzen sag ich da nur! Erst muss man gut eine Woche ohne den Rasierer leben und dann noch Qualen durchstehen. Also die Beine gingen ja noch. Ich will ja mal nicht so sein. Zähne zusammen gebissen und durch. Was aber neben den Schmerzen nervt, ist die olle Lautstärke der Höllenmaschine. Nach den Beinen waren die Achselhöhlen dran. Da war dann Schluss mit lustig! Ich habe gelernt, dass ich meine Yoga-Tiefen-Entspannungs-Wie-Auch-Immer-Atmung nicht nur unter einer Geburt oder einem Zahnarztbesuch gut gebrauchen kann. Das mach ich glaub ich nicht noch einmal! Nee, danke! Ich mag mir gar nicht vorstellen wie weh andere Stellen tun müssen. Das hat mir schon gereicht.

Früher war das Leben noch einfacher. Da hatte man dort Haare wo sie wuchsen und musste sich in seiner Freizeit nicht um Haarentfernung Gedanken machen. Ich weiß noch wie entsetzt manche Eltern vor 10 Jahren reagierten, als sie bei einer Veranstaltung beiwohnten, bei der sie und ihre Kinder unter anderem darüber aufgeklärt wurden, dass es in den USA und England üblich sei sich die Beine, die Achseln usw. zu rasieren und zwar inklusive Oberschenkel. Die armen 16 Jährigen Mädchen 😉 ! Und dort sollten ihre armen Kinder dann ein Jahr als Austauschschüler vebringen. Schrecklich!

Wenn man heute die Bravo aufschlägt (ich hab da so gewisse Quellen 😉 ), gibt es da immer noch die beiden Seiten, auf denen sich Jugendliche nackt zur Schau Stellen und ein bisschen von ihrem Leben und ihrer Sexualität preisgeben (bei der letzten Recherche jedenfalls). Ich finde es schon erstaunlich in welchem Maße die Menge der unberührten Körperbehaarung über die Jahre immer mehr geschrumpft ist. Praktisch werden Haare fast nur noch auf dem Kopf geduldet. Ist das, was man dort sieht, wirklich repräsentativ? Ich hoffe nicht! Ich hoffe die Jugendlichen verfallen nicht alle in so einen Hygiene- und Babyhautwahn und riechen nur noch nach Pflegeprodukten und null nach sich selbst. Die sollten vielleicht mal lesen wie wichtig es ist, den anderen gut riechen zu können! Und zwar den Menschen an sich und nicht nur seine Deoserie 😉

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2 Kommentare leave one →
  1. 20. Oktober 2009 17:12

    Autsch. Ich habe vor vielen Jahren mal einen Epillierer angeschaltet, entgeistert angeschaut, ausgeschaltet und wieder in seinen Karton verpackt.

  2. 20. Oktober 2009 22:13

    Als ich meinen Epilierer kaufte wollte ihn eine Freundin ausprobieren, schaltete ihn ein und fuhr mit ihm über die Innenseite (!) der Hand und sprach: Tut ja gar nicht weh!

    Ich habe mir lange die Beine epiliert und irgendwann damit aufgehört weil sich die Haare immer mehr verwuchsen. Hautarzt sagt: Veranlagung. Aber da machte es keinen Sinn mehr… Und alle mit ner Nadel rauszusammeln macht keinen Spaß.

    Empfehlung gegen die Schmerzen: Vorher, Nachher und währenddessen kühlen. Mit der Wuchsrichtung epilieren. Die Haut mit der Hand straffen.
    Und: Die Schmerzen werden weniger!

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