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Ein bunter Hund

18. Mai 2010

Also spätestens seit heute früh kennen uns so ziemlich alle in der Innenstadt, die entweder einen leichten Schlaf oder ein gutes Gehör haben. Konsequenz walten zu lassen ist manchmal nicht so einfach, vor allem, wenn man einfach seine Ruhe haben möchte um 6.37 Uhr. Aber so läuft Erziehung nun mal nicht. Wir hatten uns also auf den Weg zum Kindergarten begeben. Die Große mit dem Rad, die beiden Kleinen zu Fuß. Da es schon zu Hause ein paar nennen wir es Differenzen mit dem Prinzesschen gab, ging ich mit dem Vorsatz aus dem Haus, heute keinen zu tragen. Da hätte ansonsten die nächsten Quengeleien nach sich gezogen. Gesagt, getan. Das Prinzesschen wurde im Nu zahmer, aber dafür fing die Kleinste an zu brüllen, sie wolle hoch. „Hoch“ war nun das Wort, dass die Anwohner sich in der Zeit,  die wir benötigten um lansam an ihren Häusern vorbei zu stolpern, quasi endlos zu Gemüte führen durften. Nach etwa 40 Minuten sah es das Kind dann ein: Heute wird wohl keiner getragen. Und so kam ich mit einem schluchzenden, aber nun völlig „zahmen“ Kind im Kindergarten an. Um 7.20 Uhr oder so. Ich hab heute also schon genug Geräusche vernommen und genieße die Ruhe am Arbeitsplatz. Die akkustische Ruhe zumindest. Zu mehr wird es nicht reichen. (Aber ich bin ein bisschen stolz auf mich, so konsequent gewesen zu sein.)

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