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Wochenend und Sonnenschein

5. Juli 2010

Das war mal ein tolles Wochenende! Drei Paare, drei Kinder, ein (verlassenes Eltern)Haus, ein Grill und haufenweise leckeres Essen läuteten es am Freitag Abend ein. Es war einfach wundervoll. Das Essen, die Kinder, wir, die ja jetzt unweigerlich die Erwachsenen sind. Auch, dass die Jüngste ganz ohne Schnuller unter viel Geschrei einschlafen musste, konnte die Stimmung nicht trüben. Und mir ist bewusst geworden, dass der Generatioenenwechsel unweigerlich eingezogen ist. Früher saßen unsere Eltern zusammen am Feuer, bis spät in die Nacht und feierten, egal ob es einen Grund gab oder nicht. Wir Kinder erkundeten die Umgebung, halfen beim Grillen, hörten gespannt den Erwachsenen zu. Jetzt machen unsere „alten Eltern“ ihr eigenes Ding. Wir Geschwister, Cousins, Cousinen laden uns gegenseitig zum grillen oder um die Häsuer ziehen ein und unsere, also im Moment und bis jetzt nur meine Kinder, sind an unsere ehemaligen Stellen gerückt. Das ist ein seltsames Gefühl. Schön und mit einem Hauch Wehmut mit einer Prise Stolz versehen.

Der nächste Tag startete dann ganz langsam obwohl wir zeitig in den Betten verschwanden, da alle kinderunbelasteten der Oma beim Umzug helfen durften. Außer uns also. Frühstück, Brunch oder so gegen halb 12. In brütender Hitze und rinnendem Schweiß, trotz ganz langsamer, bedachter Bewegungen. Das Kinderplanschbecken mit dem äußerst kalten Brunnenwasser war die einzige Erfrischung, die der Tag zu bieten hatte. Temperaturtechnisch zumindest. Das Fußballspiel am Nachmittag schauten wir fast in die selben Besetzung wie beim Grillen am Vorabend. Zwei Männer fehlten zwar, dafür riss ich den einen verbliebenden weningstens ein bisschen mit meiner emotionalen Art mit. Anfeuern muss halt auch mal laut sein. Geht nicht anders. Freuen genau so und noch viel mehr! Was sucht sich meine Schwester auch so einen ruhigen Schlagzeuger als Freund. Aber langsam, so mit den Jahren, passt er sich an an die wilde Bande 😉

Nach dem Spiel gab es eine Odysseeumleitungsautofahrt zurück in heimatliche Gefilde. Danach hatte der Abend Kinder hüten, Fußball schauen, Wein trinken und langsam mit sinkenden Temperaturen im Land der Träume versinken in sich. Aber die Nacht war besch… zu warm, zu viele betrunkene, Fußball spielende Menschen in der Innenstadt unterwegs, zu schwitzig. Und so kam es dazu, dass der Tag dann eigentlich erst mittags wieder ins Rollen kam mit einem schweißtreibenden Besuch beim nur 200 Meter entfernten Bäcker, der mir persönlich aber schon reichte: zu heiß!

Also vertrieben wir Mädels uns die Zeit mit rumgammeln, lesen, singen und putzen und wagten uns erst nachmittags vor die Tür. An den See um genauer zu sein. Dieser war zum Glück nur bis zu einem plötzlichen Regenschauer überfüllt. Danach war es Gott sei Dank kühler und leerer und einfach entspannter. Wir Mädels ließen den Tag stilecht mit Pommes Schranke auf der Bank vor dem Strand, mit Flecken auf den Badeanzügen und zerstruwelten Haaren ausklingen.

Ansonsten? Ansonsten hab ich immer noch nicht die Einladungen für den Schulanfang fertig, soll ich heut mit nem Kollegen zum „Pumpen“ gezerrt werden, hab ich einen größeren Fernseher von meinen Eltern „geerbt“, nehmen wir gut zu (nur die ganz Großen), weil wir wahnsinnig gern zusammen kochen und essen 😉 , liebe ich immer noch Gänsefüßchen, mag den Geruch von Sonne auf der Haut und bin schon ein bisschen braun. Also fast wie im Urlaub hier 🙂

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