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Eine Woche ohne: Zucker – Tag 3

15. März 2011

Die Mensa war gestern blöd. Ich aß dann Pommes (obwohl ich mir ziemlich unsicher war ob in dieser Paprikawürze nicht auch noch Zucker versteckt war) und Salat. Allerdings nicht den ganzen, denn die Salattheke scheint auch sehr tückisch zu sein. So musste die Hälfte an die Kollegen gespendet werden.

Gestern Abend hatte ich dann sehr GROSSEN Hunger, aber ich habe mich nicht verführen lassen, schnell irgendeinen Snack zu vernichten. Stattdessen habe ich mir Hühnchen-Paprika-Curry mit viel Sahne und leckeren Jasminreis gekocht. Die fehlenden Kalorien waren also auf jeden Fall wieder gedeckt. Seltsamerweise habe ich keine Gelüste. Die Mädels bekommen weiterhin ihre Salamischnittchen geschmiert ohne dass ich ne Fressattacke bekomme. Ich bin nicht ausgehungert, aber ich fühle mich ganz anders. Nicht so aufgedreht. Ruhiger irgendwie.Wie gestern, aber besser.

Beim gestrigen Einkauf habe ich 10 Minuten nach Wurst oder Schinken ohne Zucker, Dextrose, Saccharose oder ähnlichem gesucht und wurde nur bei einer bestimmten Geflügelleberwurst fündig. Das war schon ein bisschen nervig. Vor allem stinknormaler Schinken oder Lachsschinken. Wozu ist das bitteschön Dextrose drin? Also bleibe ich bei Käse, Frischkäse und Gemüse. Auf Brot kann und will ich nicht verzichten, nur falls jemand auf die Idee kommen sollte, mir zu berichten da sei auch Zucker drin 😉

Heute Morgen gab es also erstmal nen Tomatensaft und ne Möhre. Was war ich froh, dass wenigstens dieser Saft nicht noch mit Zucker versetzt wird. Ich hätte es ja fast schon erwartet. Ich liebe den nämlich. Ansonsten gibt es jetzt erst einmal ein leckeres Käsebrötchen und nen Milchkaffee.

Ich glaube meiner Haut geht es besser. Die ist ja ziemlich, sagen wir sensibel. Und ich bin nicht so schnell gereizt gegenüber den Mädels, lass mich nicht so schnell stressen. Vielleicht ist das auch nur Einbildung. Was mich erstaunt ist, dass ich noch nie soviel über mein Essen nachgedacht habe. Es gab zwar Zeiten, da habe ich sehr darauf geachtet. Zum Beispiel in der ersten Schwangerschaft oder als die Große an das normale Essen gewöhnt wurde oder als ich eine zeitlang Milch und Eier nicht so gut vertragen habe, aber diese Ausmaße und Einschränkungen habe ich mir bisher noch nie angetan. Ich hoffe, das fällt mir nicht auf die Füße. Bis jetzt macht diese Herausforderung noch Spaß und morgen Mittag habe ich schon die Hälfte der Woche rum!

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4 Kommentare leave one →
  1. Tilman permalink
    25. März 2011 12:03

    In Milchprodukten ist Milchzucker – je weniger Fett, desto mehr Zucker. Butterschmalz/Ghee enthält keinen Zucker mehr.

  2. 25. März 2011 12:17

    Ja, da hast du recht. Das war mir bewusst, aber ich wollte mich darauf beschränken auf zugesetzte Zucker und Süßungsmittel zu verzichten. Ich glaub, sonst wäre ich mit meinem Bedarf von täglich 3000 Kalorien gestorben 😉

    • Tilman permalink
      25. März 2011 16:47

      Okay, mir kam es beim Lesen ein bisschen so vor, wie wenn du intuitiv auf Lebensmittel mit hohem natürlichen Zuckergehalt (Früchte/Säfte, Milchprodukte, auch in Tomaten ist im Vergleich zu anderem Gemüse überdurchschnittlich viel Zucker) ausgewichen bist. Das wäre ja auch völlig normal. Um zuckerlos auf möglichst viele Kalorien zu kommen (musst du das wirklich?), hättest du z.B. Mandeln essen können. Probier das mal 6 Tage lang aus, ist nochmal ein ganz anderes Gefühl.

  3. 28. März 2011 11:23

    Ok, das ist eine gute Idee. Und ja ich brauche anscheinend ne Menge Kalorien. Ich bin ein sehr schlechter Futterverwerter. Wenn ich „normal“ esse, nehme ich ab. Nicht schlecht könnte man jetzt sagen, aber ich esse auch sehr sehr gern 😉

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