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von oben

16. März 2012

Ich frage mich manchmal, ob meine Kinder mir irgendwann vorwerfen eine eigene Karriere angestrebt zu haben und nicht zu Hause mit einem Schokopudding auf sie gewartet zu haben, um sie nach den Hausaufgaben zum nächsten Freund zu fahren. Oder werden sie dankbar sein für ihre Freiheiten und Möglichkeiten Fehler selbst zu begehen?

Die Gedanken, die in meinem Kopf um dieses Thema kreisen, sind ungaublich ausholend! oder besser ausschweifend

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5 Kommentare leave one →
  1. Claudi permalink
    16. März 2012 12:19

    Diese Frage wird uns berufstätige Mutter wahrscheinlich immer begleiten und muss immer nach individuellen Umständen beurteilt und immer mal wieder auf die aktuellen Umstände hin überprüff werden.
    Ich für meine Teil kann nur sagen, dass ich auf meine Mutti sehr stolz bin und für mich den Kompromiss mit einer 75% Stelle aktuell gefunden habe. Aber das ist die für meine individuelle Situation passende Lösung.
    Meines Respekt wie du das alles schaffst, hast du dir auf jeden Fall schon mal gesichert 😉

    • 20. März 2012 10:49

      Ja, ich stimme dir zu. Aber trotzdem ist es manchmal anstrengend. Das Zweifeln würde sicher auch ab und an Einzug halten, wenn man sich voll und ganz dem Hausfrauendasein verschriebe. Aber ich weiß, dass das auf Dauer nichts für mich wäre. Für zwischendurch ist es aber mal ganz nett 🙂
      Und 75 % sind auch ganz nett wie es scheint 😉

  2. geologenkinder permalink
    16. März 2012 15:24

    Ich versage gerade kläglich als Hausfrau. Und Schokopudding gibt es auch nicht und zu den Freunden müssen sie gefälligst selber latschen. Dafür bin ich missgelaunt und grieskrämsch und mein Geist schrumpft. So ist das nämlich die andere Seite. Ein Jahr Elternzeit ist nett und schön aber dann…..
    Und Karriere heißt mehr Geld und mehr Geld macht Kinder auch glücklich (wir leiden nun gerade unter akuter Geldknappheit und das spüren die Kindersch auch). Wir scheitern gerade an einem nintendo 3d ds (ob das jetzt wirklich sein muß sei dahin gestellt).

  3. 20. März 2012 10:51

    Gut, wenn die Karriere unfreiwillig ausgebremts würde, fänd ich das auch nicht so prickelnd. Aber du bastelst zum Beispiel ab und zu schöne Kinderzimmerlampen oder veranstaltest abenteuerliche Kindergeburtstage. Das ist doch auch was. Und so langsam kommst du sicher auch beruflich wieder in Schwung. Drück dir die Daumen!

  4. Claudi permalink
    20. März 2012 14:59

    Erschreckend finde ich eher, wie stark unsere Entscheidungen manchmal von Randbedingungen beeinflusst werden. Bei uns hier sind die Betreuungskosten so hoch, dass man sich diese nur mit einem gut bezahlten Job leisten kann. Frauen in Ausbildungsberufen können sich das meistens nicht leisten. Besserung ist aber angeblich in Sicht.

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